Filmkritik: Running Scared

Joey (Paul Walker) will mit seiner Mafia-Gang einen Drogendeal mit einigen Jamaikanern abwickeln. Dummerweise werden sie dabei von korrupten Polizisten überfallen. Es folgt ein blutiges Gemetzel, das nur die Gang und ein Polizist überleben. Nun soll Joey für seinen Boss dessen Tatwaffe entsorgen. Er versteckt die Waffe erstmal in seinem Keller. Dann kommt es wie es kommen muss: Der Nachbarsjunge, Oleg (Cameron Bright), findet die Waffe, schießt damit auf seinen Psychopathen-Vater und flüchtet. Nun ist sowohl Joey, sein Sohn und Olegs Freund Nicky (Alex Neuberger) als auch die Mafia und die korrupte Polizei hinter dem Jungen her. Dieser stolpert ab dann auf der Flucht von einem finsteren Abgrund des städtischen Lebens an den nächsten.


Insbesonders zu Beginn macht „Running Scared“ keinen überragenden Eindruck. Es wimmelt von dämlichen Sprüchen, unnötiger Freizügigkeit und unnötiger plastischer Gewalt. Optisch wirkt der Film überproduziert, mit schicken Effekten, die einfach nicht passen. Auch die Handlung konnte mich nicht begeistern, also war ich nach 15 Minuten schon in Versuchung den Film aufzugeben und einfach zu gehen. Leider war ich eingeklemmt.

Glücklicherweise wurde „Running Scared“ aber noch etwas besser. Nach einer Weile schaffte er es, eine düsterer und leicht surreale Atmosphäre aufzubauen. Die verqueren Wege, die Waffe und Kind nehmen, sorgten auch für ein wenig Spannung. Die Gewalt blieb jedoch weiterhin präsent. Wahrscheinlich durften sich die beiden jungen Darsteller ihren eigenen Film garnicht anschauen.

Weiterempfehlen würde ich den Film nicht, aber ich bereue es auch nicht ihn gesehen zu haben. Häufig war die Lichtstimmung so schön, dass sie Foto-/Filmbegeisterte wie ich in vielen Momenten auch ohne tolle Handlung faszinierte. Dennoch hat man nicht viel verpasst, wenn man „Running Scared“ nicht gesehen hat. Denjenigen, die empfindlich auf plastische Gewalt reagieren, würde ich von dem Film sogar abraten.

Informationen

Schulnote: 4
Kinostart: 30.3.2006
Offizielle Homepage: www.running-scared-der-film.de
IMDb: Running Scared (2006)

One thought on “Filmkritik: Running Scared
  1. die filmkritik ist wirklich nicht gut geschrieben…film war aufjednefall sehenswert würd ich jedem weiterempfehlen
    …sehr interessant übrigens dass er einmgeklemmt war und deswegen nicht gehen konnte weil der film ja eigentlich so unglaublich kacke war

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