16. November 2009

The Cult - American Gothic

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12. September 2008

Filmkritik: Repo! The Genetic Opera

Repo! The Genetic Opera

Repo! The Genetic Opera: Ein düster-blutiges Science-Fiction-Gothic-Rock-Musical.

In der fernen Zukunft wurde Organversagen zu einem großen Problem für die Menschheit, doch dank exzessiver Transplantationstechnik können die meisten Menschen weiter ein normales Leben führen. Zumindest diejenigen, die es sich leisten können. Weniger gut bemittelte können sich Organe auf Kredit transplantieren lassen.

Doch Geneco, die Firma mit dem Monopol auf Organhandel, reagiert alles andere als nachsichtig falls man mit seinen Zahlungen nicht nachkommt. Das Organ wird kurzerhand wieder zum Eigentum der Firma ernannt und in Besitz genommen. Diese „reposessions“ (Wiederinbesitznahmen) sind Aufgabe des maskierten Repo Man, der die Organe in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit geschickter Klinge, ohne Betäubung und ohne Überlebenschance wieder in den Lagerbestand von Geneco überführt.

In dieser düsteren Welt rankt sich die Geschichte um Nathan (Anthony Head) und seine 17 jährige Tochter Shilo (Alexa Vega), deren verworrene Vergangenheit sich erst langsam offenbart.

Filmkritik

Du meine Güte, am frühen Sonntagmorgen (subjektiv gesehen – objektiv 15:00) hatte ich auf dem Fantasy Filmfest nicht einen so abgefahrenen Film erwartet. Neben Dance of the Dead ist Repo! The Genetic Opera mein diesjähriger Festival-Favorit.

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8. Mai 2006

Charon - The Dying Daylights

Charon - The Dying Daylights

Seit nunmehr fast 15 Jahren gibt es Charon bereits. Musikalisch bewegen sie sich im gotisch und metallisch angehauchten Rockbereich. Insbesonders bei ihren ersten beiden Alben, “Sorrowburn” und “Tearstained”, wurde ihnen deswegen eine übermäßige Nähe zu Bands wie Sentenced, HIM oder Paradise Lost vorgeworfen.

Mit ihrem vierten von inzwischen fünf Alben, “The Dying Daylights”, sind sie zwar immernoch hart, gotisch, melodisch und finnisch, aber ich kenne keine Band, die jemals ein ähnlich Album produziert hat.

Die Songs wirken sehr glatt, aber dennoch nicht langweilig. Vor allem der hervorragenden Gesang dürfte dafür verantwortlich sein. Leadsänger Juha-Pekka Leppäluoto erinnert mich ein wenig an Oomph!, vor allem wegen der “Intensität”. Unterstützt wird diese Intensität noch von zwei Hintergrundsängern: Marco Hietala (Backgroundvocals bei Nightwish) und Jenny Heinonen.

Zusammen erzeugen diese intensiven Stimmen mit der hartglatten musikalischen Untermalung eine herrlich harte aber verträumte Atmosphäre, die auch beim mehrmaligen Hören noch spannend bleibt.

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