12. September 2008

Filmkritik: Repo! The Genetic Opera

Repo! The Genetic Opera

Repo! The Genetic Opera: Ein düster-blutiges Science-Fiction-Gothic-Rock-Musical.

In der fernen Zukunft wurde Organversagen zu einem großen Problem für die Menschheit, doch dank exzessiver Transplantationstechnik können die meisten Menschen weiter ein normales Leben führen. Zumindest diejenigen, die es sich leisten können. Weniger gut bemittelte können sich Organe auf Kredit transplantieren lassen.

Doch Geneco, die Firma mit dem Monopol auf Organhandel, reagiert alles andere als nachsichtig falls man mit seinen Zahlungen nicht nachkommt. Das Organ wird kurzerhand wieder zum Eigentum der Firma ernannt und in Besitz genommen. Diese „reposessions“ (Wiederinbesitznahmen) sind Aufgabe des maskierten Repo Man, der die Organe in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit geschickter Klinge, ohne Betäubung und ohne Überlebenschance wieder in den Lagerbestand von Geneco überführt.

In dieser düsteren Welt rankt sich die Geschichte um Nathan (Anthony Head) und seine 17 jährige Tochter Shilo (Alexa Vega), deren verworrene Vergangenheit sich erst langsam offenbart.

Filmkritik

Du meine Güte, am frühen Sonntagmorgen (subjektiv gesehen – objektiv 15:00) hatte ich auf dem Fantasy Filmfest nicht einen so abgefahrenen Film erwartet. Neben Dance of the Dead ist Repo! The Genetic Opera mein diesjähriger Festival-Favorit.

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18. Juli 2008

Dr. Horrible’s Sing-Along Blog - Kostenlose Online-Musical-Serie von Joss Whedon

Joss Whedon, Schöpfer von Firefly, hat mal wieder ein unterhaltsames Projekt auf die Beine gestellt: Dr. Horrible’s Sing-Along Blog. Ein Superbösewichtsmusical.

Dr. Horrible erscheint in Form einer dreiteiligen Mini-Serie von jeweils 15 Minuten - online. Über eine Woche verteilt werden die drei Folgen veröffentlicht und können kostenlos per Flash-Player (oder via iTunes) angesehen werden. Danach verschwindet die Serie wieder aus dem Netz, um etwas später als kostenpflichtiger Download und DVD wieder zu erscheinen. Die Woche läuft bereits, man kann Dr. Horrible noch bis Sonntag (20.7.2008) ansehen. Also beeilt Euch. :)

Angesichts der Kürze verliere ich mal nicht zu viele Worte über den Inhalt. Ich finde die Miniserie aber schön, unterhaltsam, lustig und schräg. Wobei ich Firefly-bedingt vielleicht etwas voreingenommen bin. Schon allein der Firefly-Star Nathan Fillion in wichtiger Nebenrolle gibt bei mir einen fetten Bonuspunkt. ^_^

» Dr. Horrible’s Sing-Along Blog

(via Golem.de)

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