Doctor Who dreht sich um einen Zeitreisenden, der sich einfach nur „der Doktor“ nennt. Zusammen mit gelegentlich wechselnden menschlichen Begleiterinnen erlebt er diverse Abenteuer in diversen Welten und Zeiten.
Dieses Jahr ist Terminator S.C.C. auch in Deutschland angelaufen. Die Serie erzählt die Geschichte von Sarah Connor (Lena Headey) und ihrem inzwischen jugendlichen Sohn John Connor (Thomas Dekker) auf der nie endenden Flucht vor Skynet und seinen Terminatoren. Ähnlich wie in Terminator 2 steht ihnen wieder ein umprogrammierter Killerroboter zur Seite – nur dass der Killerroboter in diesem Fall die Gestalt einer jungen Frau (Summer Glau) hat.
Serien sind toll. :) Ich schaue relativ viele Serien, da ich das kurze Format von meistens 45 Minuten pro Folge sehr angenehm finde. Eine Serienfolge kann man wunderbar sehen, ohne dass gleich der ganze Abend vorbei ist. Auch der dramaturgischen Vorteil eine Geschichte über so lange Zeit erzählen zu können ist ungemein reizvoll.
Zu einigen Serien habe ich ja schon ausführlichere Beschreibungen auf Kreativrauschen veröffentlicht, aber es gibt noch deutlich mehr Serien, die ich verfolg[t]e. Damit diese nicht untergehen, nur weil ich nicht die Zeit finde, ausführlich darüber zu berichten, hier eine Liste an Serienempfehlungen mit Kurzbeschreibungen. Falls ein ausführlicher Artikel über eine Serie existiert, habe ich ihn verlinkt. Ansonsten gibt es einen Link zu Amazon*, dort findet Ihr zumindest eine Beschreibung und Rezensionen.
Die Reihenfolge ist grob nach meiner Wertung der Serien, aber nicht als strikte Rangliste zu verstehen. Platz 1 ist nicht „die beste“ Serie, aber sicherlich sehr gut. Die Unterschiede sind fließend, also ist eine Serie nicht deutlich schlechter nur weil sie zwei Plätze tiefer steht. Generell gibt es keine schlechten Serien in dieser Liste. Das Spektrum endet bei „unterhaltsam, aber keine Katastrophe falls man es nicht kennt“. :)
Ich ergänze diese Liste in unregelmäßigen Abständen. Wiederkehrende Leser können ganz unten eine Auflistung der Nachtragungen finden (die Letzte stammt vom 28. Februar 2009), um zu sehen, was neu ist. » weiterlesen
Derzeit läuft eine neue Vampir-Serie im deutschen Fernsehen: Moonlight. Pro-Sieben bezeichnet sie als „romantisches Vampir-Drama“ und eine der Hauptdarstellerinnen als „romantic thriller“. Zwei nicht ganz unzutreffende Bezeichnungen.
Serien-Inhalt
Die Handlung dreht sich um den Vampir und Privatdetektiv Mick St. John (Alex O’Loughlin). Äußerlich ist er ungefähr 30 Jahre alt, wurde aber vor etwas über 80 Jahren geboren. Er wurde gegen seinen Willen von seiner Ex-Frau in einen Vampir verwandelt und hat sich bis heute nicht mit seinem neuen Ich angefreundet. Er hasst es ein Vampir zu sein. In seinen Fällen kreuzt er regelmäßig (sprich: jede Folge) den Weg von Beth Turner (Sophia Myles), einer sterblichen Reporterin. Sie kennen sich schon länger, als Beth bewusst ist, denn Mick rettete sie als kleines Kind vor einer anderen Vampirin. Schon bald beginnt ein romantisches Interesse zwischen den beiden recht offensichtlich zu werden. Mick stellt das vor ein ziemliches Problem, denn wie sein 400 Jahre älterer Freund ihm stets berichtet: Beziehungen zwischen Menschen und Vampiren enden niemals gut.
Kommentar
Ok, die Inhaltsbeschreibung klingt ein wenig nach Klischee. :) So ganz klischeefrei ist Moonlight auch wirklich nicht, aber die Serie schafft es bei dieser Gratwanderung auf der guten Seite zu bleiben.
Lesern dieses Blogs dürfte meine Meinung zur GEZ nicht unbekannt sein (siehe „Die Kollateralschäden der GEZ“). Ich verfüge glücklicherweise weder über ein Radio, noch über Fernsehen, also musste ich bisher auch ganz legal keine Gebühren entrichten.
Briefe von der GEZ ignorierte ich gewissenhaft. Schließlich besteht nur eine Auskunftspflicht, falls man in der Tat Empfangsgeräte besitzt. Da ich das nicht tue, sehe ich es auch nicht ein, Zeit und Briefmarken für die Datensammelwut der GEZ zu opfern. Nach dem dritten Brief – jeder wurde in der Formulierung immer schärfer, fast schon drohend – gab die GEZ mich wohl auf. Dachte ich zumindest, denn heute standen schließlich zwei GEZ-Inspektoren vor unserer WG-Tür.
Grundsätzlich finde ich die Idee eines staatlich finanzierten Fernsehens garnicht schlecht. Schließlich neigen private Sender im Wettbewerbsdruck deutlich zu einer inhaltlichen Verschlechterung ihres Angebots. Da Fernsehen bei den meisten Menschen traurigerweise eine nicht unbedeutende Rolle einnimt, ist eine Alternative, die nicht vom freien Markt zerstört wurde, durchaus sinnvoll.
Die Form der Finanzierung durch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) ist jedoch geradezu unverschämt. Einerseits erscheint es mir zwar vertretbar, dass Nutzer der Medien Fernsehen oder Radio auch zur Finanzierung der seriösen Alternativen beitragen. Andererseits kann es doch nicht sein, dass dabei zahllose weitere Nutzer - praktisch als Kollateralschaden - mitzahlen müssen, obwohl sie mit diesen Medien garnichts zu tun haben wollen, aber eben unglücklicherweise “empfangstaugliche” Geräte besitzen.
Solange nur Fernseher und Radios “empfangstauglich” waren, blieben die Kollateralschäden glücklicherweise noch relativ begrenzt. Doch nun will die GEZ auch internetfähige Computer und UMTS-Handys als “empfangstauglich” klassifizieren. Bei diesem Gebühren-Flächenbombardement muss man schon fast Medien-Totalverweigerer sein, um der GEZ noch - legal - entkommen zu können.
Was soll denn das? Fernsehen ist Fernsehen und Internet ist Internet. Die Internetnutzer können doch nichts dafür, dass die Öffentlich Rechtlichen ihre Inhalte ungefragt ins Netz pumpen. Dazu besteht doch überhaupt kein Grund! Genauso sinnvoll wäre es, eine Öffentlich Rechtliche Zeitung herauszubringen und dann von allen Menschen, die theoretisch einen Kiosk aufsuchen können, entsprechende GEZ-Gebühren zu erheben.
Da wäre es schon sinnvoller, die Öffentlich Rechtlichen gleich aus Steuergeldern zu finanzieren. Das wäre wenigstens ehrlich und keine Abzocke durch die Hintertür.
Dem Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) zufolge führt erhöhter Fernseh- und Videospielkonsum bei Schülern zu schlechteren Noten. Umfragen des KFN zeigten, dass sich parallel zu einer verstärkten Mediennutzung einzelner Bevölkerungsgruppen die Schulnoten eben dieser Gruppen verschlechterten.
Beispielsweise nutzen Jungen im Gegensatz zu Mädchen seit den Neunzigern Fernsehen und Video intensiver - ebenso verschlechterten sich ihre Schulleistungen. Ähnliche Parallelen zeigen sich bei Migrantenkindern und regional unterschiedlicher Mediennutzung.
KFN-Chef Christian Pfeiffer folgert daher etwas provokant:
“Ein Übermaß an Medienkonsum macht dick, dumm, krank und traurig.”
Christian Pfeiffer ist inzwischen vor allem im Zusammenhang mit Gewaltspielen in die Kritik geraten. Die oben verlinkten Quellen des KFN sind inzwischen auch nicht mehr verfügbar. Die neue Projektseite beim KFN betont verdächtig stark die Untersuchung von Zusammenhängen mit gewalthaltigen Computerspielen.
Kurz gesagt: Recherchiert lieber selbst noch einmal genauer, bevor Ihr die Ergebnisse dieser Studie ungeprüft übernehmt.
Ich persönlich glaube nach wie vor, dass übermäßiger Medien- und vor allem Fernsehkonsum (unabhängig von Gewalt oder nicht) nicht so ideal ist.
Der Axel Springer Verlag will ProSiebenSat.1 übernehmen. Damit würde Springer zum zweitgrößten deutschen Medienkonzern.
Die CDU sieht das eher positiv, aber sonst äußern sich immermehrkritischeStimmen zu der geplanten Übernahme. Michael Konken, Chef des Deutschen Journalistenverbandes: “Eine solche Vormachtstellung kann nicht im Sinne der Demokratie und des möglichst umfassenden meinungsbildenden Auftrags der Medien sein”
Dem kann ich nur zustimmen. Ich glaube, ich bin nicht der einzige, der sich an Berlusconis Imperium erinnert fühlt. Hoffentlich schiebt das Kartellamt dem einen Riegel vor.