Filmkritik: Mord im Pfarrhaus (Keeping Mum)

Das Familienleben von Pfarrer Walter Goodfellow (Rowan Atkinson), seiner Frau Gloria (Kristin Scott Thomas), Sohn Petey (Toby Parkes) und Tocher Holly (Tamsin Egerton) ist ein wenig getrübt. Gloria fühlt sich vernachlässigt und sucht ihr Glück bei einem Golflehrer (Patrick Swayze) während Holly nymphomanische Züge entwickelt und Petey von Mitschülern terrorisiert wird.

Doch mit dem Einzug ihrer neuen Haushälterin – die den größten Teil ihres Lebens wegen Mordes in der Psychiatrie verbrachte – beginnt sich das Familienglück wieder einzustellen.

„Mord im Pfarrhaus“ nennt sich diese Komödie, die glücklicherweise besser ist, als ihr Titel vermuten lässt. Teilweise entwickelt sich eine herrlich schräge Komik mit Zitaten wie „Ich hab‘ nur Broccoli gesagt und jetzt ist er tot“, viel schwarzem Humor und Bibelerotik.

Die meisten Schauspieler füllen ihre Rollen gut aus. Auch Rowan Atkinson passt hervorragend zu dem Charakter des etwas naiven Pfarrers, ohne dabei gleich eine Mr-Bean-Atmosphäre aufkommen zu lassen. Nur Z wirkt ein wenig hilflos.

„Mord im Pfarrhaus“ hat leider auch einige Längen. Insgesamt scheint „der Kick“ zu fehlen. Vielleicht liegt es daran, dass die gesamte Geschichte nicht wirklich neu wirkt.

Informationen

Schulnote: 3
Kinostart: 23.3.2006 oder 30.3.2006 oder 6.4.2006?
Originaltitel: Keeping Mum
Regie: Niall Johnson
Länge: 103 Minuten
Trailer: constantinfilm.de