Schweden

Beiträge zum Thema Schweden:

22. Mai 2010

Stockholm verbrennt Hasen in Heizkraftwerk

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30. August 2009

Frostbite (Mini-Filmkritik)

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26. Juli 2009

Richard Stallman kritisiert Urheberrechtskurs der schwedischen Piratenpartei

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25. Juni 2009

Schwedischer Pirat schließt sich der grünen EU-Fraktion an

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8. Juni 2009

Ein Abgeordneter der Piratenpartei im EU-Parlament

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20. Mai 2009

Befangene Richter urteilen über Befangenheit von Richtern im Pirate-Bay-Prozess

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16. September 2008

So Finster Die Nacht / Låt Den Rätte Komma In / Let the Right One In (Filmkritik)

Englisches Poster zu Let The Right One In

Inhalt

Schweden im Winter. Der zwölfjährige Oskar lebt mit seiner Mutter in einer eintönigen Wohnsiedlung, die außer Schnee nicht viel zu bieten hat. Er ist ein introvertiertes Kind, das in der Schule regelmäßig gehänselt wird. Mehr als Gewaltphantasien kann er dem nicht entgegensetzen, und so verläuft sein Leben in den immer gleichen tristen Bahnen.

Bis eines Tages die scheinbar gleichaltrige Eli nebenan einzieht. Sie ist ebenso introvertiert wie Oskar, was aber in ihrem Fall etwas spezielle Gründe hat: Sie ist ein Vampir. Ihr älterer männlicher Begleiter, den alle für ihren Vater halten, besorgt ihr regelmäßig frisches Blut.

So Finster die Nacht: Oskar

Während die Anhäufung an blutleeren Leichen in der kleine Stadt schon bald für Aufregung sorgt, schließen Eli und Oskar Freundschaft…

So Finster die Nacht: Filmkritik

So Finster Die Nacht (Originaltitel: Låt Den Rätte Komma In, englischer Titel: Let the Right One In) wurde als einer der Höhepunkte des Fantasy Filmfests gehandelt und hat in der Tat auch nicht enttäuscht.

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1. September 2008

Versicherungen für Schwarzkopierer und Schwarzfahrer

Schwarzkopierer-Versicherung

Laut Sueddeutsche.de bietet die schwedische Versicherung Tankafritt einen Versicherungsvertrag an, der Schwarzkopierer gegen die negativen Folgen des Erwischtwerdens versichert.

Angeblich übernimmt die Kosten für Anwalt und Bußgeld, falls man erwischt wird. Pro Jahr koste diese etwas ungewöhnliche Auffassung einer Rechtsschutzversicherung gerademal 15 Euro. Sie sei als Reaktion auf das kürzlich verschärfte Urheberrecht in Schweden entstanden.

In Anbetracht des Abmahnwahns bei Tauschbörsen finde ich so eine Versicherung ja auf den ersten Blick eine schöne freche Reaktion. Bei genauerem Nachdenken begibt man sich damit jedoch auf ethisches Glatteis. Denn obwohl ich der Abmahnindustrie definitiv keine Zukunft gönne, ist das, wogegen man sich mit so einer Versicherung versichern kann die rechtmäßigen Folgen eines vorsätzlich begangenen Rechtsverstoßes. Und davon sollte man sich eigentlich nicht so einfach freikaufen können…

In Deutschland wäre so eine Versicherung übrigens wahrscheinlich nicht möglich. Laut Rechtsanwältin Antje Ferchland, zitiert von sueddeutsche.de, sind Versicherungen in Deutschland ungültig, sobald der versicherte Tatbestand sittenwidrig ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein Gericht das in so einem Fall als sittenwidrig einstufen würde.

Schwarzfahrer-Versicherung

In Schweden kann man sich jedoch nicht nur gegen Tauschbörsen-Strafen, sondern laut junge Welt auch gegen Strafen für Schwarzfahren. Dieses Projekt stammt jedoch nicht von einer kommerziellen Versicherung, sondern von einem Verein namens Planka.

Jedes Mitglied zahlt monatlich 100 Kronen, also ca. 10 Euro ein. Falls man erwischt wird schickt man die Rechnung an Planka, und der Verein bezahlt sie dann vollständig bis auf weitere 10 Euro Selbstbeteiligung. Unterm Strich rentiert sich das dann angeblich für den Einzelnen mehr, als die über 70 Euro die eine Dauerkarte jeden Monat kosten würde.

Gegründet wurde Planka aus Protest gegen überhöhte Ticket-Preise für die öffentlichen Verkehrsmittel in Stockholm. Christian Tengblad, Aktivist bei Planka, erläuterte gegenüber der jungen Welt die Motivation des Vereins:

„Wir wollen das Konzept der Finanzierung durch Fahrkarten in Frage stellen. Denn selten wird gefragt, wieviel dieses System kostet, mit seinen Fahrkarten, Eingangsschaltern und Überwachungspersonal. […] Durch all das wird der öffentliche Verkehr immer teurer. Wir aber sagen: öffentlicher Verkehr muß ein Recht für alle sein. Man muß ja auch kein Ticket kaufen, um den Bürgersteig benutzen zu können.“

(via Fefe)

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