Hier erscheinen unregelmäßig verschiedene Artikel über diverse Themen. Primäre Richtlinie bei der Themenwahl: Es sollte nicht schon allgemein totgetrampelt sein. Gehäuft finden sich hier Artikel aus dem Foto-, Film- und Video-bereich, aber auch generell künstlerische, kuriose, faszinierende, politische, musikalische und viele andere Themen sind keine Ausnahme.
Auf der rechten Seite gibt es separate Kurz-Beiträge. Diese sind etwas mehr "gebrabbelt" und erscheinen wesentlich häufiger. Wer Kreativrauschen abonnieren möchte, kann auswählen, ob diese Kurzbeiträge dabei sein sollen oder nicht.
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Derzeit laufen wieder die Fantasy Filmfest Nights in verschiedenen Städten. In Berlin und Hamburg sind sie leider schon vorbei, aber wer in Frankfurt, Köln, Nürnberg, München oder Stuttgart wohnt, ist noch rechtzeitig.
Ich werde am 2./3. April einige Filme in Stuttgart sehen. Allerdings bin ich von der Filmauswahl diesmal nicht so wirklich überzeugt. Bislang sind folgende Filme auf meinem Plan:
The Hole
I Saw The Devil
The Troll Hunter
Eventuell lasse ich mich noch zu “Burke & Hare” hinreißen (Simon Pegg!), aber der Trailer wirkte leider eher plump.
Oder würde mir jemand noch etwas anderes empfehlen?
Magic Lantern, die gehackte Firmware für Canon-Kameras, die vor allem im Video-Modus sehnlichst erwartete Funktionen (Zebras, Histrogramm, Tonregler, etc…) mit sich bringt, gibt es nun auch für die Canon EOS 550D.
Da es keine offizielle Firmware ist, sollte man natürlich vorsichtig damit umgehen. Eventuell verliert man die Garantie, wenn man Magic Lantern einsetzt und theoretisch könnte sogar die Kamera beschädigt werden. Man sollte die Anleitung SEHR genau durchlesen, denn in manchen Fällen muss man im Notfall schnell die Batterie entfernen, damit die Kamera nicht beschädigt wird. Es gibt auch in der Tat einen Fall, in dem die Kamera nach der versuchten Installation keinen Mucks mehr tat und nun eingeschickt wird – in der Hoffnung das der Canon Service noch etwas retten kann. Seid also gewarnt.
Ich selbst habe Magic Lantern noch nicht getestet, werde es aber voraussichtlich demnächst tun. Vor allem Zebras und Histrogramm klingen einfach zu verlockend.
2010 wurde hier auf Kreativrauschen hauptsächlich von Kurzartikeln dominiert. Ich hoffe, dass Euch diese auch interessiert haben, denn in 2011 werde ich voraussichtlich ebenfalls nicht viele längere Artikel schreiben können.
In diesem Sinne, hier erstmal der gewohnte Rückblick auf die Kompaktbeiträge aus dem letzten Monat. :)
Die Band Winners ist zielstrebig auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, als Bassistin Jennifer sich unerwartet in einen Vampir verwandeln lässt. Abgesehen von den gelegentlich zu entsorgenden Leichen stellt sich das jedoch als durchaus positive Veränderung für die Band heraus.
Suck war nach Vampires die zweite Vampirkomödie auf dem Fantasy Filmfest 2010. Im Vergleich dazu hatte es durchaus etwas mehr Kick.
Etwas traurig für eine Vampirbandhorrorkomödie war die Musil leider nicht sooo der Hit. Ziemlich glattgebügelter Poprock. Sehr schade.
Nett sind dafür die Gastauftritte einiger Musik-Promies wie Iggy Pop, Alice Cooper und Moby.
Fazit: Unterhaltsame Rockvampirkomödie, die den Erwartungen leider nicht ganz gerecht wird, aber trotzdem viel Spaß macht.
Dem CCC wurde ein umfangreiches wissenschaftliches Gutachten der kriminologischen Abteilung des Max-Planck-Instituts (MPI) für ausländisches und internationales Strafrecht zugespielt, laut dem die Aufklärungsraten bei schweren Straftaten mit Vorratsdatenspeicherung nicht höher sind, als ohne. Eine “Schutzlücke” besteht demzufolge ohne Vorratsdatenspeicherung nicht.
Cut the Rope ist ein Physik-Spiel, in dem es darum geht, ein kleines Monster mit Süßigkeiten zu füttern. Letztere hängen an Seilen, die man – wie der Name schon sagt – durchschneiden muss, damit die Bonbons Stück für Stück zum Monster baumeln. Cut the Rope gibt es für Andoid, iOS und als Browserspiel. Die kostenlose Browser-Variante ist leider zu langsam für Tablets, aber die Andoid-Version kostet auch nur unter einem Euro und bietet sich für die Fingersteuerung auch prima an.
Dass die deutsche Bevölkerung vor dem Kosovo-Krieg großzügig in Kriegsstimmung manipuliert wurde ist ja inzwischen hoffentlich allgemein bekannt. Hier ein weiteres Beispiel:
Seit einiger Zeit benutze ich die Chrome-Extension Smooth Gestures für Mausgesten. Eigentlich sehr cool, aber gerade ist mir aufgefallen, dass sie auf Webseiten fremde Werbung durch eigene ersetzt. Der Benutzer wird darauf nicht wirklich hingewiesen, nur in den Optionen gibt es eine kryptische Einstellung, die niemand versteht. Mir ist es auch erst aufgefallen, als ich selbst Werbung in ein System eingepflegt habe und dann eine andere Werbung erschien. Zunächst dachte ich schon, der Server wäre gehackt worden – dabei war es “nur” die Extension in meinem Browser. Arrgh.
Sowas geht garnicht. Daher: Kennt jemand eine gute Alternative zu Smooth Gestures?
Beispiele, was man alles tolles mit Audio und Video in HTML5 machen kann, wenn der Browser die entsprechenden APIs unterstützt (am Besten in Firefox ansehen):
waveformgen ist ein simples Kommandozeilenprogramm von Patrick Borgeat für Linux und Mac OS X, das zu einer unkomprimierten Wave-Datei die Wellenform generiert. Diverse Optionen wie Dimensionen, Farben und Zeitleisten lassen sich via Parameter einstellen.
(Man glaubt garnicht, wie schwer es ist, einen solchen Generator zu finden, obwohl die Funktion doch in so ziemlich jedem Musikprogramm enthalten ist. Danke Patrick!)
In OpenX 2.8.7 wurde eine kritische Sicherheitslücke entdeckt. Via SQL-Injection lässt sich Zugriff auf die Datenbank erlangen. Alle Nutzer sollten dringendst auf die gerade erschienene Version 2.8.8 aktualisieren.
Die Lücke wird bereits aktiv ausgenutzt. Man sollte also zusätzlich seinen Server auf Anzeichen eines erfolgreichen Angriffes kontrollieren.
Enttäuschend ist mal wieder die Kommunikationspolitik von OpenX. Die Lücke wurde bereits vor ca. einem Monat von Forennutzern entdeckt, das Update erschien aber erst letzte Woche. Es erfolgte auch keine Warnung über die eingängigen Mailinglisten – nur ein Hinweis im Ankündigungsforum weist auf das Problem hin. Auch bei der letzten kritischen Lücke verstrich unnötig viel Zeit bis eine offizielle Reaktion erfolgte.
Eine der schraegsten Fehlerbeschreibungen, von der ich bislang gehoert habe: Ein Sysadmin wird zu Hilfe gerufen, weil der Kunde keine E-Mail an weiter als 500 Meilen entfernte Empfaenger verschicken kann: The case of the 500-mile email http://www.ibiblio.org/harris/500milemail.html
“CCTV/Creative Control seeks to question the oppressive mechanisms and discourses implemented in the city through the temporary appropriation of public space. The intervention consists of a video projection displaying an over-sized eye onto the lower surface of the 10-storey-hight Milton Street water tower in Brooklyn, New York. [...]“
Wer sich schon immer dacht, dass Spiegel Online im Laufe der Zeit deutlich flacher geworden ist, kann diese These jetzt mit ein paar Harten Fakten untermauern. Joachim Scharloth hat für die Jahre 2000-2010 die Verteilung der verschiedenen Themengebiete, die Wortschatzkomplexität, sowie Skandalierungs-, Mutmaßungs-, Manipulativitäts- und Angstindizes zusammengetragen:
Inzwischen gibt es einen optischen Filter für die Canon EOS 5D Mark II, der den lästigen Moiré-Effekt im Video-Modus behebt. Sieht etwas abenteuerlich aus, da man ihn zwischen Linse und Sensor steckt, also in das Gehäuse hinein, aber angeblich geht das ganz gut. Philip Bloom hat das Teil schonmal getestet.
Smashing Magazine hat einen Schönen Überblick an Diensten und Werkzeugen, mit denen man Webseiten in verschiedenen Browsern testen kann, zusammengestellt: