8. März 2006

Wie man einen Blogger glücklich macht – und andere nervt

Anschreiben

Wie macht man einen Blogger glücklich?

  • Positiv: Man liest sein Blog.
  • Komparativ: Man kommentiert auf seinem Blog.
  • Superlativ: Man schickt ihm eine Postkarte.

Ein herzliches Dankeschön an Frank, Heiko, Ralf und Klaus-Martin von marketing-blog.biz für den Superlativ. :)

Vorderseite
Für alle Marketing-Interessierten ist das übrigens ein wunderbares Beispiel, wie man erfolgreich Menschen anspricht. Ich wette, kein einziger Blog-Autor hat diese Postkarte als Werbemüll abgetan und ignoriert. Im Gegenteil: Viele tragen die Botschaft zurück in die virtuelle Welt (z.B. Werbeblogger, Netzausfall, Storyblogger… oder ich).

Eine Fortsetzung des „1. Offline-Blog der Welt“ ist auch bereits angekündigt. Ich bin gespannt… ^_^

Nachtrag 10.3.2006

Nicht überall kommt die Aktion so gut an. Viele andere Blogger[innen] empfanden die Postkarte – mit nicht ganz von der Hand zu weisenden Argumenten – als Spam (siehe z.B. Anke Gröner oder EDV).

In der Tat ist auch diese Postkarte Werbung. Aufgrund des bloggerischen Hintergrundes hat mich das nicht übermäßig gestört, bei anderen kann das natürlich ganz anders aussehen. Fragwürdig ist es auch, das freundlicherweise zur Verfügung gestellte Impressum zum Adressensammeln zu verwenden. Ich kann durchaus verstehen, warum manch einer da empfindlich reagiert. Auch ich will nicht eines Tages meinen Briefkasten verstopft von solchen Aktionen vorfinden.

Leider scheinen die Herren von marketing-blog.biz auch nicht sehr souverän mit dieser Kritik umgehen zu können. In den Kommentaren bei EDV gehen sie stattdessen dazu über, auf die Kritiker verbal einzuschlagen. Ich nenne sowas selbstdisqualifizierend. Schade.

Mehr über: AktionMarketingPostkarte

5 Comments

  1. […] Hey, Heiko und Co., nicht nur für die Aktion an sich ein großes Lob. Vor allem auch für die Mühe, all die Adressen händisch zu sammeln, die man heute noch nicht einfach einkaufen kann! verwandte Artikel: No Related Posts alle Artikel zu: Kundenakquisemarketing blog.bizPostcard Pitch […]

    Pingback by reine Formsache » Postcard-Pitching par excellence — 9. März 2006 @ 8:16

  2. […] … dann gibt es für die einen Spampost oder Deppenpost und für die anderen glücklich machende Offline Post, Postkarten Werbung oder Werbung die funktioniert. […]

    Pingback by Wenn der Postmann zweimal klingelt - S-O-S SEO Blog — 10. März 2006 @ 5:40

  3. […] Witzige Idee sowas wie „netten Offline-Spam“ als Marketing-Gag zur Generierung von Backlinks für einen Blog einzusetzen. Nicht mein Ding, aber

    […] Wenn ich mir die Kommentare bei den Initiatoren anschaue, scheint es für einige Dauerblogger tatsächlich spannend zu sein, mal wieder “echte” Post zu bekommen – egal ob was Sinnvolles drinsteht oder nicht – merkwürdig, merkwürdig? Reine Spekulation: optimale Online-Kommunikation hat vielleicht den Nebeneffekt der sozialen Offline-Isolation? Anders kann ich mir momentan spontan nicht erklären, wie eine so sinnfreie Werbe-Postkarte als superlativer oder positiver Marketing-Versuch (nach dem Motto: Spam sieht anders aus) gewertet wird?

    “Nette Postkarten” bekomme ich schon von vielen Online-Shops (von daher nichts wirklich Neues, nur weil es jetzt von nem Blog kommt) bei denen ich einmal bestellt habe […] Nichtsdestotrotz, ist und bleibt für mich unerwünschte Briefkasten-Werbung und damit Ablage P […]

    Pingback by Blog Spam mal anders? Postkarte vom Marketing Blog … — 10. März 2006 @ 13:33

  4. Zunächst mal freuen wir uns immer noch darüber, dass du dich (zunächst?) gefreut hast.
    Das wars, was wir erreichen wollten. Nicht mehr, nicht weniger.

    Comment by Frank — 15. März 2006 @ 12:54

  5. […] Die Karte enthielt keinen Mehrwert und nur weil mir und alle den anderen der Massenaussendung die Absender tief in den Allerwertesten kriechen, heißt das nicht, dass ich es ihnen an diesem Ort gemütlich machen möchte. Allerdings dachte ich bislang, dass die Portokosten, ausreichend Lehrgeld enthielten. Eine Reaktion nicht nötig. Dass diese Karte soviel Reaktion auslöst erschreckt mich mehr als dass es mich freut. Ich finde es angenehm, dass Werbesendungen rückläufig sind. Jetzt fehlt nur noch eine geeignete Maßnahme gegen den Spam in meinem E-Mailpostfach und vielleicht aber nur vielleicht, wird dann wieder intelligenter geworben. […]

    Pingback by Silkester erzählt » Plump und anbiedernd — 22. März 2006 @ 20:34

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