11. April 2006

Der Internet-Burnout

Starker Internetkonsum betäubt den Geist. Ähnlich wie beim Fernsehen kann man leicht im stetigen Informations- und Unterhaltungsstrom versumpfen. Bevor man sich versieht, hängt man bis tief in die Nach am Bildschirm und konsumiert. Blogs. Nachrichten. Statistiken. Mehr. Mehr. Mehr.

Auch wenn man nur als Freizeitbeschäftigung surft, ist man danach dennoch nicht entspannt. Surfen ist Arbeit. Das Gehirn muss stetig Informationen verarbeiten. Die Informationsflut des Netzes kennt keine Ruhepausen. Nach einer Weile ist man schließlich ausgelaugt, weil der Geist keine Ruhe finden konnte.

Der Schlaf nach einem versurften Abend wird damit zur echten Erholungsphase – und die reicht häufig nicht aus. Man träumt weniger und wacht geräderter wieder auf. Durch ausreichend viele Wiederholungen dieses Zykluses kann man einen regelrechten Internet-Burnout erleiden.

Also: Abschalten, bevor es zu spät ist! ^_^

Mehr über: AbstumpfungBurnoutInternetInternetsuchtKonsum

2 Kommentare »

  1. ein wenig plakativ :-)
    aber auch ohne burnout kann ich das gut nachvollziehen

    Kommentar von erik — 11. April 2006 @ 14:01

  2. In diesem Sinne: Tschüüüüß!

    Kommentar von Stefan — 11. April 2006 @ 20:34

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