Medienschulen im Überblick

Ausbildung

So mancher Student plant während seinem Studium schon das nächste Studium. :) Wer mit dem Gedanken spielt, ein Medienstudium zu beginnen, könnte sich für die Artikelserie „Medienschulen im Überblick“ von Helmut Merschmann bei Telepolis interessieren. In vier Teilen ging diese Serie vor einiger Zeit auf verschiedene Medienhochschulen Deutschlands ein.

Für eine Studienentscheidung sind die Artikel nicht ausführlich genug, aber vielleicht bieten sie dem einen oder anderen ja einen schönen Überblick:

Folge 1: Animationsinstitut Ludwigsburg

Der erste Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Animationsinstitut in Ludwigsburg. Lediglich im letzten Abschnitt werden noch andere Hochschulen kurz erwähnt, allerdings ohne genauere Informationen.

» Telepolis: Boom trotz Krise: Animatoren haben gut zu tun

Folge 2: Kunsthochschule für Medien in Köln

Artikel Nummer zwei beschäftigt sich mit der KHM.

Kunst gibt es dort im Überfluss: Neben der eigentlichen Medienkunst stellen auch die Fächer Mediengestaltung, Film und Fernsehen sowie die Medienwissenschaften ihre künstlerischen Jahresergebnisse vor.

Auch hier werden zum Schluss noch kurz ein paar andere Hochschulen erwähnt, die ähnliche Studiengänge anbieten.

» Telepolis: Der Künstler als Informatiker

Folge 3: Game Design

Der dritte Teil der Serie beschäftigt sich nicht mit einer einzelnen Hochschule, sondern berichtet grob über die privaten und staatlichen Ausbildungsmöglichkeiten im Spielesektor.

Gemessen an Großbritannien, wo es über 400 Ausbildungsmöglichkeiten gibt, sind die Ausbildungswege hier zu Lande noch rar gesät. Außerdem müssen Anwärter meist tief in die eigenen Taschen greifen. Das Metier existiert bei uns noch nicht lange. Seit gut fünf Jahren bieten einige Privatschulen eine Ausbildung zum Game Designer an. Inzwischen haben einige staatliche Ausbildungsstätten nachgezogen.

» Telepolis: Der Spieledesigner als geisteswissenschaftlicher Ingenieur

Folge 4: Deutsche Filmhochschulen

An sieben großen Filmhochschulen wird der Nachwuchs für Film und Fernsehen in Deutschland ausgebildet. Jährlich verlassen etwa fünfzig Regisseure diese Schulen und treffen auf einen weitgehend vom Fernsehen bestimmten Markt. Sich dort durchzusetzen, ist schwierig. Debütfilme werden noch großzügig unterstützt, auch erhalten viele Regisseure eine zweite Chance. Danach aber wird es eng. Der Markt, auf dem sich auch die etablierten Regisseure tummeln, ist begrenzt. Originalität und Ausdauer werden aber belohnt.

Neben einem Überblick über die verschiedenen deutschen Filmhochschulen versucht der Artikel auch die Zukunftsaussichten der Filmstudenten etwas näher zu beleuchten. Er bleibt dabei jedoch recht wage. Das ist wenig überraschend, denn Informationen darüber sind schwer zu finden (vgl. „Berufschancen als Film-Regisseur„) Wenigstens erwähnt er nebenbei einen der Gründe, warum es so schwer ist, handfeste Informationen über die Berufschancen von Filmschaffenden zu bekommen.

Eine zuverlässige Alumni-Forschung existiert jedoch an keiner Filmhochschule.

» Telepolis: Karriere im Steilflug ungewiss

Weitere Studienmöglichkeiten?

Damit endet die Telepolis-Reihe leider. Wer kennt noch weitere schöne Medienstudien?

Medienautor muss man ja jetzt leider nicht mehr auflisten. :)

3 thoughts on “Medienschulen im Überblick
  1. Wer keine Angst vor grauer Theorie hat, könnte ein medienwissenschaftliches Studium interessant finden. Allerdings kommt das in den meisten Fällen ohne praktische Ausbildung aus.

    Eine Übersicht über die deutschsprachigen Institute gibt es hier.

  2. Mich interessiert das Game Design sehr :-) allerdings weiß ich noch nicht, ob ich die Motivation finde in weiteres Studium zum machen…

    LG Lukas

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