30. März 2006

Der 36-Stunden-Tag: Zeitersparnis im Alltag

Jon Bischke erklärt in seinem englischsprachigen Artikel “How to Have a 36 Hour Day” natürlich nicht, wie man seine Lebenszeit auf 36 Stunden pro Tag erweitert. Stattdessen beschreibt er, wie man 12 Stunden täglich sparen und somit den Tag besser nutzen kann.

Die Aufmachung ist etwas reißerisch, aber die Idee ist nett. Jon unterteilt seinen Artikel in mehrere Strategien um Zeit im Alltag zu sparen. Dazu schätzt er die Zeit, die man dadurch einsparen könnte:

  • Optimiere Deinen Schlaf
    Zeitersparnis: 1,5 Stunden
  • Optimiere Deine Ernährung
    Zeitersparnis: 1,5 Stunden
  • Erledige mehrere Dinge gleichzeitig
    Zeitersparnis: 2 Stunden
  • Organisiere Dich
    Zeitersparnis: 1 Stunde
  • Lerne schneller zu schreiben
    Zeitersparnis: 0,75 Stunden
  • Lerne schneller zu lesen
    Zeitersparnis: 0,75 Stunden
  • Lerne auditiv
    Zeitersparnis: 1,5 Stunden
  • Nutze Software zu Deinem Vorteil
    Zeitersparnis: 0,5 Stunden
  • Halbiere Deinen Fernsehkonsum
    Zeitersparnis: 2 Stunden
  • Lass Dir von anderen helfen
    Zeitersparnis: 0,5 Stunden

Viele Punkte sind nicht neu, und über andere lässt sich streiten (ich selber würde den Fernseher gleich ganz abschaffen). Dennoch gibt “How to Have a 36 Hour Day” ein paar neue Anregungen und ruft vergessenes wieder ins Gedächtnis.

Hat jemand noch weitere Tipps zum Zeitsparen?

Mehr über: AlltagEffektivitätLebenZeitZeitersparnis

11 Kommentare »

  1. Tip: Surfen während Vorlesungen. Es lebe WLAN. ;-)

    Kommentar von erik — 30. März 2006 @ 14:15

  2. Tschüß Fernseher

    Es ist mal wieder soweit, der Fernseher muss raus. Weg damit. Vorerst wandert er nur in die Abstellkammer, nach der Fußball-WM aber wird er verkauft. Nach schönen anderthalb Jahren mit Harald Schmidt und Jerry Bruckheimer. Der erste Fernseher, der w…

    Trackback von netzausfall — 5. Mai 2006 @ 13:03

  3. der 36-Stunden-Tag

    Kreativrauschen erklärt, wie man Zeit spart. [...]

    Trackback von heiste — 27. Juni 2006 @ 15:17

  4. Zu Gleichzeitigkeit:
    Vor monotonen Alltagsaufgaben immer erst mal aktuelle Anregungen und Fragen durchgehen (Blogs, Usenet, Mailingliste, eigene angedachte Themen), dann können während der Arbeit neue Ideen reifen.

    Außerdem fast nur noch durchsuchbare digital zugänglich Texte lesen. Diese sind thematisch treffender erschließbar und lassen sich ggf. wiederfinden. Ausnahmen: Spezifische Fachinformationen in Büchern und benötigte Anregungen deren Wert darin besteht daß sie noch wenig verbreitet sind.

    Zum Punkt “Laß Dir von anderen helfen”: In recherchierbarer Form mit passenden Begriffen Fragen stellen: In Mailinglisten, Newsgroups, Blogs, Foren.
    Und umgekehrt: Seine eigenen Stärken und Fähigkeiten bestimmen und andere dazu bringen besonders solche Aufgaben heranzutragen.

    Kommentar von Henry Helm — 26. November 2006 @ 13:02

  5. Dankeschön für die Ergänzungen. :)

    Kommentar von Flo — 26. November 2006 @ 15:49

  6. Na das sind ja mal wirklich lustige Tipps ;)
    Liebe Grüße und weiter so!

    Kommentar von Mike — 29. April 2010 @ 14:09

  7. Warum sollte man den Tag optimieren und für wen ? Es wichtig sich gut zu organisieren aber das Leben so programmieren und sich unnötig Stress machen finde ich unnötig und ungut. Dennoch sehr interessante Ideen.

    Kommentar von Reifen — 4. Mai 2010 @ 8:21

  8. Das muss ja nicht in Stress ausarten. Man kann den Tag auch für sich selbst optimieren um mehr Zeit für [hier Lieblingsbeschäftigung einfügen] zu haben.

    Kommentar von Flo — 4. Mai 2010 @ 9:03

  9. Simple, aber effektive gute Tipps. Super!

    Kommentar von Sportler — 18. Juni 2010 @ 15:35

  10. Hallo,
    Ich moechte mich meinem vorredner anschliesen.
    Stimme da zu 100 % zu, auserdem finde ich deinen Blog sehr informativ, also weiter so habe den Blog mal gebookmakrt.
    gruss

    M.Reifen
    ( Der Gummi sein tägliches Brot nennt )

    Kommentar von Reifen — 20. Juni 2010 @ 3:31

  11. Sehr nette Ansätze, was mach ich aber wenn ich kein auditiver Lerntyp bin, wie optimiere ich den meine Ernährung?

    Kommentar von george — 2. Juli 2010 @ 20:51

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