Der 36-Stunden-Tag: Zeitersparnis im Alltag

Jon Bischke erklärt in seinem englischsprachigen Artikel „How to Have a 36 Hour Day“ natürlich nicht, wie man seine Lebenszeit auf 36 Stunden pro Tag erweitert. Stattdessen beschreibt er, wie man 12 Stunden täglich sparen und somit den Tag besser nutzen kann.

Die Aufmachung ist etwas reißerisch, aber die Idee ist nett. Jon unterteilt seinen Artikel in mehrere Strategien um Zeit im Alltag zu sparen. Dazu schätzt er die Zeit, die man dadurch einsparen könnte:

  • Optimiere Deinen Schlaf
    Zeitersparnis: 1,5 Stunden
  • Optimiere Deine Ernährung
    Zeitersparnis: 1,5 Stunden
  • Erledige mehrere Dinge gleichzeitig
    Zeitersparnis: 2 Stunden
  • Organisiere Dich
    Zeitersparnis: 1 Stunde
  • Lerne schneller zu schreiben
    Zeitersparnis: 0,75 Stunden
  • Lerne schneller zu lesen
    Zeitersparnis: 0,75 Stunden
  • Lerne auditiv
    Zeitersparnis: 1,5 Stunden
  • Nutze Software zu Deinem Vorteil
    Zeitersparnis: 0,5 Stunden
  • Halbiere Deinen Fernsehkonsum
    Zeitersparnis: 2 Stunden
  • Lass Dir von anderen helfen
    Zeitersparnis: 0,5 Stunden

Viele Punkte sind nicht neu, und über andere lässt sich streiten (ich selber würde den Fernseher gleich ganz abschaffen). Dennoch gibt „How to Have a 36 Hour Day“ ein paar neue Anregungen und ruft vergessenes wieder ins Gedächtnis.

Hat jemand noch weitere Tipps zum Zeitsparen?

11 thoughts on “Der 36-Stunden-Tag: Zeitersparnis im Alltag
  1. Pingback: netzausfall
  2. Pingback: heiste
  3. Zu Gleichzeitigkeit:
    Vor monotonen Alltagsaufgaben immer erst mal aktuelle Anregungen und Fragen durchgehen (Blogs, Usenet, Mailingliste, eigene angedachte Themen), dann können während der Arbeit neue Ideen reifen.

    Außerdem fast nur noch durchsuchbare digital zugänglich Texte lesen. Diese sind thematisch treffender erschließbar und lassen sich ggf. wiederfinden. Ausnahmen: Spezifische Fachinformationen in Büchern und benötigte Anregungen deren Wert darin besteht daß sie noch wenig verbreitet sind.

    Zum Punkt „Laß Dir von anderen helfen“: In recherchierbarer Form mit passenden Begriffen Fragen stellen: In Mailinglisten, Newsgroups, Blogs, Foren.
    Und umgekehrt: Seine eigenen Stärken und Fähigkeiten bestimmen und andere dazu bringen besonders solche Aufgaben heranzutragen.

  4. Warum sollte man den Tag optimieren und für wen ? Es wichtig sich gut zu organisieren aber das Leben so programmieren und sich unnötig Stress machen finde ich unnötig und ungut. Dennoch sehr interessante Ideen.

  5. Das muss ja nicht in Stress ausarten. Man kann den Tag auch für sich selbst optimieren um mehr Zeit für [hier Lieblingsbeschäftigung einfügen] zu haben.

  6. Hallo,
    Ich moechte mich meinem vorredner anschliesen.
    Stimme da zu 100 % zu, auserdem finde ich deinen Blog sehr informativ, also weiter so habe den Blog mal gebookmakrt.
    gruss

    M.Reifen
    ( Der Gummi sein tägliches Brot nennt )

  7. Sehr nette Ansätze, was mach ich aber wenn ich kein auditiver Lerntyp bin, wie optimiere ich den meine Ernährung?

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