Filmkritik: Stomp the Yard

Szene aus Stomp the Yard

Inhalt

DJ (Columbus Short) bestreitet mit seiner Gang Street-Dance-Battles in New York. Als sie einen solchen Battle mit hohem Wetteinsatz gewinnen, werden sie anschließend von der unterlegenen Gang überfallen. Die Situation eskaliert, DJs Bruder wird erschossen, und DJ selbst wird zu allem Überfluss auch noch von einem Jugendstrafgericht verurteilt.


Sein Onkel verhilft ihm nun zu einem Neuanfang. Er schafft es, ihn in der angesehenen Universität Truth einzuschreiben, obwohl verurteilten Straftätern dieser Weg eigentlich nicht offen steht. Nun findet DJ sich in einer neuen Welt wieder, an die er sich erst gewöhnen muss.

Doch auch an Truth gibt es rivalisierende, tanzende Gruppen: Die angesehenen Studentenverbindungen Mu Gamma Xi und Theta Nu Theta. Mu Gamma Xi dominiert traditionell über Theta Nu Theta im „Stepping“, einer Tanzart die wohl mit dem Stepptanz verwandt ist. DJ gerät relativ schnell mit den etwas arroganten Mu Gamma Xi in Konflikt. Zudem hat er ein Auge auf April (Meagan Good) geworfen, die eigentlich die Freundin eines aufstrebenden Mu Gamma Xi-Mitglieds ist…

Rezension

Ohhkay… irgendwie fühlte ich mich in diesem Film ziemlich deplatziert. Er beginnt mit einem Street-Dance-Wettkampf, der wie ein Rap-Musikvideo wirkt. Zum Street-Dance habe ich leider garkeinen Draht, deswegen konnte ich den Bewegungen der Protagonisten nicht viel entnehmen – ein Gefühl, dass sich bei mir durch den ganzen tanzeinlagenreichen Film zog.

Mir fehlt wohl der kulturelle Kontext zu dieser Tanzart. Aus meiner Perspektive machen die Tänzer seltsame Bewegungen, ich habe generell Probleme die tanzenden Parteien auch nur auseinander zu halten, und plötzlich hat eine Seite gewonnen – ohne für mich erkennbaren Grund. Dafür kann „Stomp the Yard“ wahrscheinlich nichts, aber für mich machte es die Tanzszenen zu einer sehr abstrakten Erfahrung.

Neben den zahlreichen und ausgiebig inszenierten Tanzszenen gibt es jedoch auch noch eine Handlung. Die konnte mich allerdings auch nicht überzeugen.

Insbesondere die Liebesgeschichte nervt ab dem ersten Moment. Schon die erste Begegnung von DJ und April trieft nur so vor Kitsch (Stichwort: Telezeitlupenleisewerdeinstellung). Außenseiter bandelt mit Tochter von Rektor an, die aber schon mit arrogantem Typ mit hohem sozialen Status liiert ist. Wem kommt das bekannt vor? *seufz*

Auch die restliche Handlung von „Stomp the Yard“ ist wenig ausgefallen. Standard-Schemata wo man nur hinsieht, gepaart mit gruselig kitschigen („Sonnenuntergang“) Rückblenden.

Auffallend ist auch, wie sehr die Geschichte von Alphatiergehabe dominiert wird. Andauernd stressen sich die Leute mit Rangkämpfen. Der Titel „Alpha Dogs“ hätte zu diesem Film besser gepasst als „Alpha Dog“ zu „Alpha Dog„. :)

Optisch gibt es an dem Film nicht viel auszusetzen. Die Tanzszenen sind wie gesagt professionell und durchaus eindrucksvoll inszeniert. Man merkt, dass der Regisseur Sylvain White zu Beginn seiner Karriere hauptsächlich Werbespots und Musikvideos gedreht hat. Sogar mich haben diese Szenen teilweise mitgerissen, obwohl ich ja wie gesagt zu dem Stil nicht wirklich kompatibel bin. Im restlichen Teil des Films ist die wackelige Handkamera allerdings etwas nervig.

Fazit

Wegen der Geschichte sollte man sich diesen Film besser nicht ansehen. Wer eine Affinität zu Street Dance hat, findet an den gut inszenierten Tanzszenen vielleicht Gefallen.

Informationen

Schulnote: 4,5
Originaltitel: Stomp the Yard
Buch: Robert Adetuyi (Drehbuch), Gregory Ramon Anderson (früheres Drehbuch)
Regie: Sylvain White
Kinostart: 17.05.2007
Offizielle Webseite: stomptheyard.de
Trailer: apple.com
IMDb: Stomp the Yard (2007)

27 thoughts on “Filmkritik: Stomp the Yard
  1. Also wie du schon sagtest du verstehst diesen Tanzstil nicht, doch im street dance geht es darum den anderen zu provozieren und aggressiv rüberzukommen , ich finde das einzige was auszusetzen ist an diesem film ist das es immer die selbe geschichte ist genau wie bei Streestyle oder diesem Tanzfil mit Usher … immer das selbe …

  2. Also wenn man keine Ahnung von Tanzen hat oder sonstiges braucht man sich zu so etwas nicht zu äußern.

    Ob Street Style oder andere Tanz Stil Arten,alle sind auf ihre Art und Weiße gut.Mit jeder provoziert man.

    ^^

  3. Wie gesagt ist mein größtes Problem mit dem Film nicht die Tanzeinlagen, sondern die Geschichte drumherum. Und dazu kann ich mich auch prima äußern ohne viel Ahnung von Street Dance zu haben.

  4. was wollt ihr [zensiert] von mir ? ich hab sehr wohl ahnung vom tanzen , man habt wohl keine ahnung was crumbing is oder ? saq mia irgendeine tanzart in der man so provoziert wie in crumbing !!!

  5. Kann sein, dass es Tanzarten gibt, in denen Provokation cool ist… hier in den Kommentaren ist es jedenfalls nicht so, also reiß Dich zusammen.

    Außerdem hatte ich die vorhergehenden Kommentare sowieso eher als Kritik an meiner Kritik verstanden – ich denke es gibt keinen Grund beleidigt zu sein.

  6. ja sry tut mia echt leid , aber wenn eine person denkt er hat mehr ahnung vom tanzen , dann soll er mia jetzt saqen wo z.b. in salsa oder so die provokation ist !

    sry nochmal !

  7. also ich tanze selba streetdance.. (krumping usw..) und finde die tanzeinlagen überhaupt nich überzeugend…=(

    2. die geschichte ähnelt zu sehr dem von Streetstyle(ICH SAG NUR moves wurden von den gegnern geklaut oda das mit dem girlfriend alles der gleiche sh…)

    3. die grafik und der sound erinnern eher an einem horrorfilm…LOL KRIEGT MAN VOLL SHISS HEHE

    4. chris brown stirbt gleich am anfang(hatten die keine kohle um ihn für den ganzen film zu bezahlen???)

    Hab mir den viel bessah vorgestell da mir viele gesagt haben der film sei sogar besser als streetstyle=(

  8. Also wenn du die Tanzeinlagen nich überzeigend findest weiß ich nich , weil der hauptdarsteller „D“ ist der beste Tänzer der Welt sein richtiger name ist Columbus Short !
    Nein ich denke nicht das sie zu wenig Geld hatten nur auf dieser Ausgangsposition basiert die Geschichte d.H. er muss zu seinen Großeltern usw.

    Ja is

  9. *sry , Ja is fast das gleiche wie Streetstyle aber erfind mal was neues is schon schwer und in streetstyle spannt er ja nich vom king der schule die freundinn aus , weil dadurch wird der contest und die battles am ende erst richtig spannend weil das dadurch ja wie ein 2 kampf is ! =p

    aber ich find am ende war die Show von Ne-Yo besser also C.Short seine

  10. ich hb den film zwar net gesehn…aber mal ehrlich die handlung kommt mir aus etwa nem dutzend anderer filme bekannt vor.
    die gibts halt nur immer in verschiedener abwandlung. aber die tanzszenen aus den trailern sahen eigentlich recht interessant aus

  11. hey man ich find den film entz geil und der ist es auch … einer der besten tanzfilmen aller zeiten …

    TNT

    step it

  12. ich hab den gestern gesehen ging schon ab! im großen und ganzen ist es ein hammer film alleine weil es um hiphop geht und die richtigen schauspieler zum tanzen ausgewählt wurden! es stimmt schon dass das problem mit den ‚moves klauen‘ in tanz-filmen eine große rolle spielt (steetstyle, girls united) ich denke das ist nun mal das leben des tanzens!wenn ihr zB in einer disko seit und es gibt leute die hammer tanzen können, dann guckt ihr denen zu und probiert neue moves möglicherweise zuhause sogar selber aus,oder nich? und natürlich deshalb, weil man BESSER tanzen will!aber ihr habt schon recht… is ehrlich immer das gleiche! aber das mit chris brown hat mich auch geärgert!hätte ja ein anderer schauspieler am anfang als ‚bruder von D‘ sterben können…schade dass man nur ca 5 min was von ihm hatte! trotzdem ein geiler film!freu mich jedes mal wieder über solche filme!!

  13. also ich hab den film gestern im kino gesehen. mich haben die tanzeinlagen total mitgerissen, weil ich auch selber hip-hop tanze (zwar nich „krumping“ aber egal)…und ich mich für tanzen total begeistern lasse!
    es ist in meinen augen ein wirklich sehr gelungener tanzfilm (die handlung außen vor gelassen).
    was diese wiederum angeht… naja… was will man da schon großartig machen? es dreht sich halt ums TANZEN in „stomp the yard“ und nich um ne liebesschnulze oder so. bin ich der meinung.
    naja im großen und ganzen find ich den film echt endgeil!!!! aber „streetstyle“ ist und bleibt mein favorite :-P

    trotzdem: „Stomp the Yard“ rockt!!!

  14. Hi, ich habe keine Ahnung von Streetdance. Ich fand den Film einfach gut, auch wenn die Handlung nicht gerade neu war. Vielleicht muß man den Film in OV sehen, um wirklich ein Urteil abgeben zu können. Freue mich auf ähnliche Filme und allen viel Spass!

    P.S.: Wir waren zum ersten Mal alleine im Kino. Ist der Film ein Flop oder liegt das daran, dass wir ihn uns nachmittags angesehen haben?

  15. Der Vollständigkeit halber: Meine Rezension basiert auf der Originalfassung.

    Nachmittags sind leere Kinos glaube ich nicht so ungewöhnlich. Ich habe den Blockbuster ‚300‘ nachmittags gesehen und da waren vielleicht 5 Besucher oder so.

    Unabhängig davon weiß ich nichts über den Erfolg von „Stomp the Yard„.

  16. stomp the yard ist voll der scheißfilm. man weiß direkt schon wie der film verläuft und die tanzscenen sind auch nicht der hammer!!!!ich muss sagen, der film hätte viel spannender aufgebaut werden können aber egal…
    das geld hat sich nicht gelohnt für ein kinobesuch wie dieser!!!!

  17. Ich fand Street-Style schon richtig geil und wie ich finde bietet Stomp the Yard eine neue Variante vom Tanzen ^^ wusste bis jetzt nich das es sowas wie Stomping gibt ^^ ich find den Film geil da scheis ich drauf ob es die gleiche Handlung wie bei Street-Style is Street-Style war schon ein hit und dieser Film ist auch ein HIT^^ find ich gut das der Film Star Besetzung hat das macht den Film zu was geilen ^^

  18. Stomp The Yard ist letzendlich der erfolgreichste Tanzfilm 2007 , da es kaum welche gibt!Im Vergleich zu den letzten, siehe U Got Served, der mehr im Sinne “ StreetStyle“ steht oder Step Up wo die TanzBox, umfangreicher ist, alleine durch die Mischung Ballet und HipHop. Honey z.B. ist ein Tanzfilm der von Grundauf ganz anders dargestellt ist! Man kann sicherlich lange diskutieren bis man sagen welcher Tanzfilm jetzt der Beste ist, aber ich denke mal, dass man als Mensch der nichtselber tanzt, sich da mehr erfreuen kann und es spannender rüberkommt, weil bei den ganz Movez, die ein Omarion, Marques Housten, LiL Fizz, Ne-Yo, Chris Brown da rokken, ist es sicherlich ein Augenschmaus! Drum finde ich es mehr oder weniger lächerlich i-wie zu meinen, ya ich kann Crumpin‘ oder Stompen etc. ich kenn mich da aus und andere die vllt. nicht so Ahnung haben, sind eh nur Looser! Tanzen ist nicht nur i-was, tanzen ist für viele Menschen, das HOBBY und nicht nur eine Impuls, da steckt viel mehr drin! Also mein Fazit zu Stomp The Yard ein sehr guter Film, von den Styles bis zu den Moves, wirklich gelungen, Schauspieler alle Top hat gut gepasst, ach und zu Chris Brown, die Filme kommen demnächst :) Aber besser als Stomp The Yard ist Step Up To Streetz!!

  19. Ich selber habe den Film eher als extrem schlecht empfunden, wieder mal ein Film, den man sich nicht anschauen sollte.

  20. Hallo, meiner Meinung nach muss man schon ein Fan dieser Tanzart sein und das bin ich absolut. Die Akrobatik und der Tanz sind einfach genial. Und wer sagt denn das ein Film immer eine tolle Handlung haben muss? Zum Abschalten ist er auf jeden Fall sehr gut geeignet.

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