30. März 2010

Last Call: Interaktiver Horrorfilm im Kino


Last Call ist ein Kinofilm, bei dem der Zuschauer via Handy eingebunden wird. Er/sie wird während dem Film vom Hauptcharakter angerufen und kann ihr sagen, was sie am Besten als nächstes tut:

(Den extrem klischeehaften Sprecher am Besten ignorieren ^_^)

Im Prinzip ist es nichts anderes, als so manch anderer interaktiver Film. Man kann aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen. Hier ist es nur inhaltlich in die Geschichte eingebunden, wenn auch manchmal etwas arg plump. Und die Idee sowas mal als Kinofilm zu machen ist ganz nett. Es scheint auch mit einigem Aufwand produziert worden zu sein.

Es zeigt allerdings mal wieder einen typischen Haken vieler interaktiver Aktionen: Es ist kaum massentauglich. Interaktiv ist Last Call nämlich nur für einen Zuschauer aus dem ganzen Saal. Der Rest bleibt passiv.

Bei der interaktiven Musikvideoinstallation Dave hatten wir ähnliche Einschränkungen. Zwar war in der Installation Platz für einige Leute, aber effektiv steuern konnten nur wenige. Zumindest konnten sie sich etwas abwechseln. Und glücklicherweise war die Installation an sich mindestens ebenso wichtig wie die Interaktivität. :)

(via Basic Thinking)

Mehr über: FilmeHorrorHorrorfilmeInteraktivität

5 Kommentare »

  1. Eine lustige Idee ist es allemal. Gibt ja auch einige DVD’s wo man immer auswählen kann, was als nächstes passiert.
    Ich glaube aber eher, dass diese 3D Sache dieses Jahr ein Trend thema wird und nicht der personalisierte Film.

    Comment by Alfred Berg — 3. April 2010 @ 16:32

  2. [...] @iSophus besucht und wir haben mit den Beiden einen schönen Tag verbracht. Interaktives Kino bei 13th Street (via Kreativrauschen). Norbert nimmt an einem Selbstportrait Wettbewerb teil, Susanne am [...]

    Pingback by Susanne & Norbert Hayduk » H2: Kreativtief — 3. April 2010 @ 17:41

  3. Interessante Idee, erinnert mich ein bisschen an die Bücher wo man immer entscheiden konnte was man macht und dann je nach Entscheidung zu Seite x oder y gesprungen ist. Und wie verschiedene Leute gleichzeitig so einen Film steuern sollen, ist auch fraglich, denn die meisten würde ja doch was unterschiedliches tun wollen und das dann umzusetzen wird wohl schwer sein. Vielleicht das jeder einen Charakter aus dem Film steuern kann…

    Comment by Timo — 5. April 2010 @ 17:30

  4. Das erinnert irgendwie an die “Geh Wählen”-Kampagnen in den USA wo man Videos personalisieren konnte. Manche mögen darauf ja ansprechbar sein aber ich mag diese Filme nicht.

    Comment by Florian — 17. April 2010 @ 8:13

  5. Ist für so virale Werbeaktionen sicher sinnvoll, aber ein großer Kinoerfolg? Eher nicht.

    Comment by Klettern München — 18. Juli 2010 @ 21:50

TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar

Ich behalte mir vor, URLs zu löschen, wenn sie für Werbung halte.

Generell besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Aber keine Sorge, kritische Meinungen werden nicht zensiert. Beleidigungen und Verbotenes werden allerdings gelöscht, falls sie mir auffallen.

Powered by WordPress

Abonnieren

blogoscoop