Last Call ist ein Kinofilm, bei dem der Zuschauer via Handy eingebunden wird. Er/sie wird während dem Film vom Hauptcharakter angerufen und kann ihr sagen, was sie am Besten als nächstes tut:
(Den extrem klischeehaften Sprecher am Besten ignorieren ^_^)
Im Prinzip ist es nichts anderes, als so manch anderer interaktiver Film. Man kann aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen. Hier ist es nur inhaltlich in die Geschichte eingebunden, wenn auch manchmal etwas arg plump. Und die Idee sowas mal als Kinofilm zu machen ist ganz nett. Es scheint auch mit einigem Aufwand produziert worden zu sein.
Es zeigt allerdings mal wieder einen typischen Haken vieler interaktiver Aktionen: Es ist kaum massentauglich. Interaktiv ist Last Call nämlich nur für einen Zuschauer aus dem ganzen Saal. Der Rest bleibt passiv.
Bei der interaktiven Musikvideoinstallation Dave hatten wir ähnliche Einschränkungen. Zwar war in der Installation Platz für einige Leute, aber effektiv steuern konnten nur wenige. Zumindest konnten sie sich etwas abwechseln. Und glücklicherweise war die Installation an sich mindestens ebenso wichtig wie die Interaktivität. :)
Als Jimmy – mal wieder – von seiner Freundin verlassen wird, begeben er und sein Kumpel Fletch sich zur Abwechslung auf eine kleine Wandertour nach Gragwich. Doch neben einer Gruppe junger, hübscher, deutscher Folkloristikstudentinnen treffen sie dort vor allem auf eines: Lesbische Vampire.
Rezension
Wie man durch den Titel Lesbian Vampire Killers bereits vermuten kann, wartet bei diesem Film eine gute Portion Trash auf den Zuschauer. Doch ganz so trashig wie erwartet ist der Film doch nicht. Die Bilder sind überraschend solide produziert (bis auf die Intro), gut ausgeleuchtet und gestaltet. Und auch inhaltlich entpuppt sich der Film nicht als die Katastrophe, mit der so manch einer wahrscheinlich gerechnet hat.
Um mit ihrem krebskranken Sohn Matt (Kyle Gallner) näher am behandelnden Krankenhaus wohnen zu können, zieht die Familie Campbell in ein altes Haus in Connecticut. Durch ihre finanziell angeschlagene Lage haben sie bei der Auswahl des Hauses keinen großen Spielraum und mieten schließlich ein sehr schönes, aber verdächtig günstiges Haus.
Schon bald nach dem Einzug beginnt Matt fremde Gestalten zu sehen. Zuerst denkt er, die Chemotherapie würde Halluzinationen verursachen, aber mit der Zeit rücken die Erscheinungen der Familie immer näher…
Rezension
Das Haus der Dämonen (Originaltitel: The Haunting in Connecticut)ist ein ziemlich stereotypischer Horrorfilm. Das Schema wurde schon tausendmal durchgekaut und auch in der Ausgestaltung der Details zeigt Das Haus der Dämonen wenig Innovation.
Eigentlich wollte Mari (Sara Paxton – Superhero Movie) mit ihren Eltern (Monica Potter / Tony Goldwyn) einen ruhigen Urlaub an ihrem Haus am See verbringen. Doch bei einem Ausflug mit ihrer Freundin Paige (Martha MacIsaac – Superbad) geraten die beiden Teenager in die Hände von skrupellosen Psychopathen (Garret Dillahunt – Terminator SCC / Aaron Paul – Breaking Bad / Riki Lindhome).
Rezension
Meine Güte, auf so einen brutalen Film im Sneak war ich nicht vorbereitet. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, schonmal einen ähnlich brutalen Film gesehen zu haben.
Zehn Jahre ist es nun her, dass der wahnsinniger Minenarbeiter Harry Warden am Valentinstag ein Blutbad unter den Einwohnern der kleinen Stadt Harmony angerichtet hat. Tom Hanniger (Jensen Ackles), einer der wenigen Überlebenden von damals, wagt sich nun erstmals wieder in die Stadt um die Miene seines Vaters zu verkaufen. Er kommt gerade rechtzeitig zu einer neuen Serie an blutigen Morden ganz im Stile von Harry Warden.
Filmkritik
Inhaltlich gibt es zu My Bloody Valentine 3D nicht viel zu sagen. Es handelt sich um einen ziemlich normalen Horror-Slasher-Film. Wahnsinniger Psychopath metzelt Leute nieder. Dieses Schema hat der Film recht solide umgesetzt – nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Die Auflösung, die ich aus naheliegenden Gründen hier nicht detailliert besprechen kann, finde ich recht gelungen und zumindest nicht komplett offensichtlich.
Aber wahrscheinlich ist ja der Inhalt eh nicht der Grund, warum man sich My Bloody Valentine 3D ansieht. Währe da nicht die Aussicht auf ein Massaker in 3D würde der Film seine Zielgruppe radikal minimieren. :)
JT (Noah Segan) und Ricky (Shiloh Fernandez) führen ein relativ normales Außenseiterleben an ihrer Schule. Bis sie eines Tages in einem verfallenen Krankenhaus eine tote Frau (Jenny Spain) entdecken, die so tot garnicht ist. Sie ist an ein Bett gefesselt, reagiert mäßig bis garnicht auf ihre Umwelt und ist nackt.
Während Ricky noch an so offensichtliche Dinge denkt, wie sie zu befreien und schleunigst die Polizei zu verständigen, kommt JT auf ganz andere Gedanken.
“We could keep her.“ (JT)
Und so erklärt JT das zombiehafte Wesen kurzerhand zur Sexsklavin.
Filmkritik
Deadgirl hat ohne Zweifel eines der kränkesten Plot-Gerüste der diesjährigen Fantasy Filmfest Nights. Aber bevor jetzt alle Leser geschockt weiterklicken, hier gleich erstmal eine kurze Entwarnung: Deadgirl ist kein Zombiesexfilm. :)