Filmkritik: Spritztour (Sex Drive)

Spritztour - Poster

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Ian (Josh Zuckerman) ist 18 und zu seinem Unglück noch immer Jungfrau. Schlimmer noch: Er ist seiner besten Freundin Felicia (Amanda Crew) hoffnungslos verfallen, aber diese will natürlich ihre Freundschaft nicht gefährden.

Die einzige Chance auf sexuelle Erfahrung ist Ians Internetbekanntschaft „Ms. Tasty“, die allerdings gute 9 Stunden entfernt in Knoxville lebt. Also machen sich Ian und sein Kumpel Lance (Clark Duke) auf eine Spritztour nach Knoxville um der Jungfräulichkeit ein Ende zu setzen. Dass in letzter Sekunde Felicia zu der Tour einlädt, ist dabei nur eine der kleineren Komplikationen auf dem langen Weg zu Ians Ziel…

Filmkritik

Hach ja, wieder einmal schafft es ein Film das Klischee der Teenie-Komödie vollstenst zu erfüllen. Spritztour (Originaltitel: Sex Drive) beginnt dermaßen niveaulos und unlustig, das man den Kinosaal am liebsten wieder verlassen möchte – was einige Sneak-Besucher auch prompt taten.

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Filmkritik: Inside Hollywood (What Just Happened?)

Inside Hollywood / What Just Happened?

## Inhalt

Ben (Robert De Niro) ist Produzent in Hollywood. Sein letzter Film, Fiercly, mit Sean Penn (Sean Penn) muss sich gerade dem ersten Zuschauertest unterziehen, und die Drehvorbereitungen für den nächsten Film laufen bereits.

Doch statt Glanz und Gloria eines erfolgreichen Produzenten erwartet Ben erstmal Chaos. Nach der Testvorführung nicht Lob, sondern Kritik, Gift und Drohungen wegen eines erschossenen Hundes; der Star seines nächsten Films, Bruce Willis (Bruce Willis), weigert sich, seinen Bart zu rasieren und eigentlich würde Ben sich doch lieber darauf konzentrieren, seiner Ex-Frau (Robin Wright Penn) wiedernäher zu kommen…

## Filmkritik / Rezension

*Inside Hollywood* nimmt die kaltblütige, oberflächliche Seite der Filmindustrie in Hollywood aufs Korn. Der Film lebt größtenteils von kaputten Charakteren wie Bruce Willis, doch richtig bissig wird er leider nie.

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Filmkritik: Zufällig Verheiratet (The Accidental Husband)

Poster: Zufällig Verheiratet

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Emma Lloyd (Uma Thurman – Die Super Ex, Kill Bill) ist eine stattbekannte Radio-Telefonseelsorgerin in Liebesdingen – mit deutlichem Hang dazu, ihren Anrufern zu raten ihre Partner zu verlassen. Das bekommt Patrick (Jeffrey Dean Morgan – Supernatural) schmerzhaft zu spüren, als seine Verlobte von Emma dazu gebracht wird, ihre Hochzeit abzublasen – und die Beziehung gleich mit dazu.

Um sich an Emma zu rächen lässt er den Nachbarsjungen die Datenbank des Standesamtes hacken. Und trägt sich selbst als ihren Ehemann ein. Emma staunt nicht schlecht, als der Standesbeamte ihr und ihrem Verlobten (Colin Firth – Wahre Lügen) mitteilt, dass sie nicht heiraten können weil bereits eine Ehe besteht. Da sie die Unterschrift von Patrick braucht um die mysteriöse Ehe annullieren zu lassen, macht sie sich auf ihn zu besuchen. Patrick wiederum zeigt sich schon bald mehr an Emma als an Rache interessiert…

Rezension

Zufällig Verheiratet (Originaltitel: The Accidental Husband) fällt in die Kategorie der leichten Romantik-Komödien. Als ich den Titel im Sneak sah, schwante mir erstmal nichts gutes, aber wider erwarten wurde der Film doch ganz unterhaltsam.

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L Change The World (Filmkritik)

L Change The World: Poster

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L Change The World dreht sich um ein weiteres Abenteuer des famosen Ermittlers L (Kenichi Matsuyama), der manchen vielleicht aus Death Note und Death Note – The Last Name ein Begriff sein könnte. L Change The World ist jedoch keine Fortsetzung zu Death Note, sondern eine eigenständige Geschichte, die zeitlich zwischen dem Ende der Ermittlungen in Death Note – The Last Name und dem Ende des Films spielt.

Diesmal sieht sich L mit einer Weltuntergangssekte konfrontiert. Diese kamen zu der Überzeugung, dass die Menschheit zum Wohle der Erde massivst reduziert werden sollte. Um diese Überzeugung umzusetzen, haben sie sich einen tödlichen Virus als Biowaffe organisiert. Zur Vollendung des Plans fehlt ihnen nurnoch das Gegenmittel, um ihre Auserwählten vor dem Virus zu schützen. L hat also auch* deshalb wenig Zeit, sie zu stoppen.

* für weitere Gründe, warum die Zeit drängt, siehe das Ende von Death Note – The Last Name.

Filmkritik

L Change The World: Angel Crepe

Ok, dieser Film ist eindeutig nur etwas für Genre-Fans. :) L, muss man wissen, ist ein introvertierter aber selbstbewusster Teenie mit leichtem Emo- oder Goth-Look. Er ist unglaublich schlau und berechnend und daher Meister der Verbrechensbekämpfung. Er ist vorzugsweise barfuß unterwegs, sitzt (und geht) in sich zusammengefallen und ist ununterbrochen am Süßkram futtern. Einfach alles an ihm ist seltsam. Wie er geht, wie er sitzt, wie er isst, tippt, Gegenstände hält, …

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JCVD (Filmkritik)

JCVD - Poster

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Jean-Claude Van Damme (Jean-Claude Van Damme) hat gerade den Sorgerechtsstreit um seine Tochter verloren, ist nicht gerade am Höhepunkt seiner Karriere und die Rechnung seines Anwalts stellt ihn vor ein ernstes Problem.

Als Jean-Claude in einer Postbank verschwindet und kurz darauf Schüsse fallen ist für die Polizei, fast ausschließlich aus Van-Damme-Fans bestehend, schnell klar: Der verzweifelte Star versucht mit einem Bankraub seine Finanzen in Ordnung zu bringen. Die Bank wird umstellt und ein Geiseldrama nimmt seinen Lauf.

Doch während draußen sich allmählich Demonstranten versammeln und Freiheit für Jean-Claude vordern, ahnt niemand, was im Inneren der Bank wirklich vorgeht.

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Filmkritik: How to Get Rid of the Others (Hvordan Vi Slipper Af Med De Andre)

How to Get Rid of the Others (Englisches Poster)

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Als man in Dänemark bemerkt, dass ein Großteil der Staatsausgaben von einem kleinen Bruchteil der Bevölkerung verursacht wird, sehen findige Politiker darin die Lösung des Haushaltsproblems: Ein neues Gesetz wird erlassen, in den Sommerferien das Kriegsrecht ausgerufen und damit begonnen, all diejenigen einzusammeln, die nichts für die Gesellschaft getan haben, aber reichlich von ihr genommen haben.

Dauerarbeitslose Alkoholiker, Punks und nichtsnützige Künstler werden in ein Internierungslager gepfercht und bekommen eine letzte Chance sich zu rechtfertigen. Wer dies nicht schafft, wird kurzerhand exekutiert.

Filmkritik

Lene Tiemroth in How to Get Rid of the Others

How to Get Rid of the Others (Originaltitel: Hvordan Vi Slipper Af Med De Andre) ist eine bitterböse Satire aus Dänemark. Was tut man mit Menschen, die die Gesellschaft nur belasten und wie definiert man das? Dies sind die Themen, die in How to Get Rid of the Others mit einer gehörigem Schuss schwarzen Humors behandelt werden.

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Filmkritik: My Name is Bruce

Poster: My Name is Bruce

Inhalt

Bruce Campbell (Bruce Campbell) ist gerade mit den Dreharbeiten zu seinem neuesten Film, dem grandiosen Cave Alien 2, beschäftigt, als ihn ein junger Fanboy* um Hilfe bittet. Er hat ungeschickterweise einen chinesischen Dämon erweckt, der nun jeden dahinmeuchelt, der irgendwie mit dem Fanboy verwandt ist – da er aus einer amerikanischen Kleinstadt kommt, ist das so ziemlich jeder dort.

Für den leidenschaftlichen Campbell-Fan ist die Sache klar: Nur Bruce selbst kann dank seiner ausgiebigen Monster-Metzel-Erfahrung (Evil Dead / Armee der Finsternis) dem Dämon Einhalt gebieten. Der wahre Fan übersieht dabei auch gewissenhaft, dass Bruces Karriere sich inzwischen im freien Fall befindet, Bruce selbst das arroganteste Arsch Hollywoods ist, er einen Teufel für seine Fans tun würde und sich permanent plump an Fanboys Mutter (und so ziemlich jede andere Frau) ranmacht.

Doch dank etwas sanfter Überredung mit einem Baseball-Schläger und der irrtümlichen Annahme von Bruce, dass die ganze Geschichte nur ein aufwändig inszeniertes Geburtstagsgeschenk seines Managers (Ted Raimi) ist, erklärt er sich bereit, den heldenhaften Kampf gegen den Dämon aufzunehmen.

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Filmkritik: Die Stiefbrüder (Step Brothers) (4.5/10)

Poster: Step Brothers / Die Stiefbrüder

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Als die Eltern von Brennan (Will Ferrell, bekannt u.a. aus Ricky Bobby) und Dale (John C. Reilly, ebenfalls bekannt aus Ricky Bobby) heiraten und zusammenziehen, werden sie unfreiwilligerweise zu Stiefbrüdern. Sofort vereint sie eine tiefe Abneigung gegeneinander. So weit, so normal. Allerdings sind Dale und Brennan biologisch gesehen keine Kinder mehr, sondern um die 40 Jahre alt…

Filmkritik

Die Stiefbrüder (Originaltitel: Step Brothers) teilen sich nicht nur die zwei Hauptdarsteller mit Ricky Bobby, auch das Drehbuch stammt wieder von dem Gespann aus Will Ferrell / Adam McKay und letzterer führte bei beiden Filmen Regie. Leider kam dabei auch wieder ein sehr ähnliches Endprodukt heraus.

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Filmkritik: Der Sohn von Rambow (Son of Rambow)

Poster: Son of Rambow / Der Sohn von Rambow

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In den frühen 80ern treffen Will (Bill Milner) und Lee (Will Poulter) aufeinander. Die zwei Elfjährigen könnten kaum unterschiedlicher sein. Lee ist der Junge mit dem schlechtesten Benehmen in der ganzen Schule und will in seiner Freizeit einen Action-Film drehen. Will hingegen stammt aus einer Familie der Brüderbewegung. Er ist schüchtern und ruhig und seine Religion verbietet ihm jeglichen Kontakt mit Film und Fernsehen.

Durch Zufall sieht Will bei Lee zum ersten Mal in seinem Leben einen Film: Rambo. Der Film regt seine ohnehin schon lebhafte Fantasie noch weiter an. Nachdem Lee ihn als Stuntman für seinen Film rekrutiert, ist er mit ganzer Seele dabei und lässt seine zahlreichen Ideen einfließen. Gemeinsam drehen sie nun ihren eigenen Action-Film: First Blood.

Filmkritik

Ich gehöre wahrscheinlich nicht zu der Zielgruppe von Der Sohn von Rambow (Originaltitel: Son of Rambow). Wahrscheinlich ist der Film eher ein Film für Kinder.

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Filmkritik: The Nanny Diaries (5/10)

Poster zu The Nanny Diaries

Inhalt

Annie Braddock (Scarlett Johansson) hat grade ihr Studium in BWL und Anthropologie abgeschlossen. Ihre Mutter legt ihr eine Karriere in der Finanzwelt nahe, doch die erste Frage im Vorstellungsgespräch bei einem großen Finanzkonzern lautet „Wer ist Annie Braddock?“. Unfähig darauf eine sinnvolle Antwort zu geben begibt sie sich stattdessen auf einen Selbstfindungstrip, der sie kurz darauf zu einer Stelle als Kindermädchen (Nanny) führt.

Eingebettet in eine wohlhabende Familie der Upper East Side New Yorks bekommt sie so Gelegenheit einen Blick in die Gesellschaft der Reichen zu werfen. Schon bald beginnt jedoch die Fassade des Geldes zu bröckeln und Annie sieht sich mit einem familiären Trümmerfeld konfrontiert. Die Hausherrin (Laura Linney) ist eine arrogante Wahnsinnige, ihr Mann (Paul Giamatti) ist praktisch nur als Visitenkarte verfügbar und der Sohn, Grayer (Nicholas Art), bleibt zwischen Shopping, Ehestreit und Mutterschaftsseminaren auf der Strecke…

Filmkritik

The Nanny Diaries ist hauptsächlich ein Drama, angereichert mit einigen Komödienelementen. Eine Witzfontäne sollte man nicht erwarten, der Film ist eher ruhig angelegt.

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Filmkritik: Superhero Movie (4/10)

Poster zu Superhero Movie

Inhalt

Als Rick Riker (Drake Bell) von einer genetisch aufgeputschten Libelle gebissen wird, beginnt für ihn ein neues Leben als Superheld. Zumindest tut er sein bestes als solcher, denn wirklich geschickt stellt er sich als Held nicht gerade an.

Als echter Superheld bekommt er natürlich auch schnell einen angemessenen Superwidersacher: „The Hourglass“ (Christopher McDonald), der sich durch die Lebensenergie anderer Menschen die Unsterblichkeit sichern will.

Kritik

An der Inhaltsangabe erkennt man schon, dass es sich entweder um einen unglaublich schlechten Superheldenfilm oder eine Parodie handeln muss. „Superhero Movie“ fällt in die letztere Kategorie, wobei das die Qualität nur bedingt rettet.

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Filmkritik: Nie wieder Sex mit der Ex (Forgetting Sarah Marshall)

Nie wieder Sex mit der Ex

Inhalt

Peter (Jason Segel) ist seit 5 Jahren mit der berühmten Serienschauspielerin Sarah Marshall (Kristen Bell) zusammen. Er ist Musiker und verdient sein Gesamtes Einkommen damit, die Musik für dieselbe – schrottige – Serie zu machen, in der auch seine Freundin die Hauptrolle hat.

Dummerweise verlässt ihn Sarah, woraufhin seine kleine Welt zusammenbricht. Um sich abzulenken flüchtet er nach Hawaii – ein begrenzt glücklicher Plan, denn neben diversen verliebten Pärchen trifft er dort ausgerechnet Sarah mit ihrem neuen Freund Aldous (Russel Brand, auch in einer Nebenrolle in Penelope zu sehen). Dem nicht genug, er landet auch noch im gleichen Hotel wie die beiden.

Er versucht seinen Urlaub so gut es geht zu genießen, mit der Hilfe diverser merkwürdigen Nebencharakteren und der schönen Hotelangestellten Rachel (Mila Kunis)…

Film-Kritik

Das ist das interessante an Sneak Previews: Ich wäre nie, nie, niemals, nie in einen Film namens Nie wieder Sex mit der Ex gegangen. Nie! Doch als ich ihm im Sneak gesehen habe, musste ich feststellen, dass er garnicht so schlecht ist, wie der Titel es vermuten lassen würde.

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Filmkritik: Penelope (2,5/10)

Penelope - Poster

Inhalt

Auf der adeligen Familie Wilhern lastet ein alter Fluch, der der einzigen Tochter Penelope (Christina Ricci) das Gesicht eines Schweins beschert. Um den Fluch aufheben zu können muss Penelope einen adeligen Mann finden, der bereit ist, sie zu heiraten. Dummerweise erlitten alle bisherigen Anwärter bei ihrem Anblick eine sofortige Panikattacke.

Bis eines Tages Max (James McAvoy, u.a. zu sehen in der König von Narnia) auftaucht und erschreckend unerschrocken bleibt. Allerdings arbeitet Max für einen Reporter, der schon seit Jahren ein Foto von Penelope ergattern will. Trotz seines ursprünglichen Auftrages scheint Max jedoch Gefallen an Penelope zu finden…

Kritik

Nicht lustig.

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Filmkritik: You Kill Me

Poster: You Kill Me

Inhalt

Frank (Ben Kingsley; u.a. auch zu sehen in Oliver Twist) ist Mitglied einer polnischen Mafia-Familie. Seine Aufgabe ist es, unliebsame Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Dummerweise hat er allerdings ein nennenswertes Alkohol-Problem, welches regelmäßig mit seinen Aufträgen kollidiert.

Als er es eines Tages nicht schafft, einen besonders wichtigen Auftrag zu erledigen, schickt ihn sein Boss in Zwangsurlaub – und in das Entzugsprogramm der anonymen Alkoholiker.

Rezension

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Filmkritik: Dan – Mitten im Leben! (Dan in Real Life, 2007)

Poster: Dan in Real Life / Dan - Mitten im Leben!

Inhalt

Dans (Steve Carell) Frau ist vor ein paar Jahren gestorben. Seitdem lebt er allein mit seinen drei Töchtern. Zusammen mit ihnen fährt er zum alljährlichen mehrtägigen Familientreffen. Zufällig trifft er in dieser Zeit in einem Buchladen auf Marie (Juliette Binoche). Die beiden verstehen sich auf Anhieb blendend – doch dummerweise ist Marie in einer Beziehung.

Noch dümmer, dass Dan aufgrund äußerer Umstände keine Chance hat, Marie aus dem Weg zu gehen. So hängen Dan, Marie und ihr Freund andauernd aufeinander. Wenig überraschend sorgt das für eine ganze Reihe an Komplikationen…

Rezension

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Filmkritik: Lars und die Frauen (Lars and the Real Girl)

Lars und die Frauen - Kinoplakat

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Lars Lindstrom (Ryan Gosling) ist ein mehr als introvertierter Typ. Er lebt allein in einer ausgebauten Garage neben seinem Elternhaus, wo inzwischen sein Bruder Gus (Paul Schneider) mit schwangerer Frau Karin (Emily Mortimer) eingezogen ist. Gesprächig ist er ganz allgemein nicht, aber in der Gegenwart von Frauen bekommt er praktisch überhaupt kein Wort heraus. Er geht langsam auf die 30 zu, ohne dass er scheinbar irgendeinen Frauenkontakt zu haben scheint. Lars ist so in sich gekehrt, dass sich Karin bereits ziemliche Sorgen um ihn macht.

Umso erfreuter sind Gus und Karin, als Lars plötzlich verkündet, dass seine Freundin Bianca zu Besuch ist. Auch dass sie angeblich wenig spricht und im Rollstuhl sitzt, irritiert die beiden wenig. Sie sind dann aber doch etwas schockiert, als sich Bianca als lebensgroße Puppe herausstellt, deren eigentliche Bestimmung wohl die eines Sexspielzeugs ist („RealDoll, the World’s finest Love Doll“).

Während Gus seinen Bruder Lars schon in eine Klinik einliefern will, macht die unauffällig zu Rate gezogene Psychologin einen anderen Vorschlag: Sie sollen Lars Wahnvorstellung mitspielen und Bianca wie einen Menschen behandeln. Und so beginnt Biancas Leben in der Dorfgemeinschaft…

Rezension

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Filmkritik: Talk to Me

Talk to Me

Inhalt

Talk To Me ist die Geschichte von Ralph Waldo ‚Petey‘ Greene (Don Cheadle, auch zu sehen in Reign Over Me), einem ehemaligen Strafgefangenen zur Zeit von Martin Luther King. Petey hat im Gefängnis seine Leidenschaft zum Radio entdeckt. Zuerst verlas er nur simple Durchsagen, um wegen guter Führung früher entlassen zu werden. Doch dann mauserte er sich immer mehr zum Moderator mit grandioser Stimme.

Im Gefängnis begegnet er Dewey Hughes (Chiwetel Ejiofor, Firefly-Fans auch als The Operative bekannt *g*), der bei einer Radiostation in Washington arbeitet. Prompt bittet er ihn um einen Job als DJ für die Zeit nach seiner Entlassung.

Dank seinem großen Mundwerk und Deweys Bedarf nach einer neuen Morgensendung und einem Moderator mit mehr Rückhalt in der Bevölkerung bekommt er den Job schließlich auch.

Von da an erleben Petey und Dewey zusammen eine turbulente Zeit. Peteys Talent zeigt das Potential zu größeren Erfolgen. Gleichzeitig nehmen auch die Rassenspannungen in den USA zu.

Rezension

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Filmkritik: Leergut (Vratné lahve)

Leergut

Inhalt

Josef „Beppo“ Weberknecht ist Lehrer, 65 und pensioniert. Eigentlich. Statt seinen Lebensabend zu genießen arbeitet er erst weiter als Lehrer, bis ihn seine Schüler zu sehr stressen und er kündigt. Nachdem er sich dann kurz als Fahrradkurier versucht, nimmt er schließlich eine Stelle in einem Supermarkt in der Leergut-Annahme an.

Währenddessen ist seine Frau frustriert, dass er so wenig von ihr wissen will. Sie wirft ihm vor, nur arbeiten zu gehen um nicht den ganzen Tag mit ihr zu verbringen. Zudem wurde ihre Tochter gerade von ihrem Mann verlassen, sämtliche Beziehungen in der Familie sind also kriesengebeutelt oder zerbrochen.

Doch Beppo arbeitet weiter unbeirrbar glücklich in der Flaschenannahme. Er genießt den Kontakt mit Menschen und versucht sich immer wieder als Kuppler.

Rezension

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Filmkritik: Fido – Gute Tote sind schwer zu finden

Filmplakat zu Fido

Inhalt

Ihre Nachbarn haben alle mindestens einen, viele gleich mehrere. Nur Familie Robinson hat noch keinen. Der soziale Druck wird Helen Robinson (Carrie-Anne Moss) schließlich zu groß, also kauft sie gegen den Willen ihres Mannes auch endlich einen Zombie von Zomcon um im Haushalt zu helfen.

Bill Robinson (Dylan Baker) ist wenig begeistert davon. Zombies sind ihm irgendwie unheimlich, obwohl sie dank ihres Zomcon-Halsbandes absolut zahm sind. Zudem findet er die finanzielle Belastung zu groß, schließlich arbeitet er hart dafür, um jedem Mitglied der Familie eine Kopf-Beerdigung bezahlen zu können.

Sohn Timmy (K’Sun Ray) hingegen freundet sich schnell mit dem Zombie an und tauft ihn Fido (Billy Connolly). Abgesehen von den regelmäßigen Gehässigkeiten von Bill gegen Fido scheint alles in Ordnung zu sein – bis Fido versehentlich die Nachbarin isst…

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Filmkritik: Superbad (4/5 oder 0/5 Sterne)

Filmplakat von Superbad

Inhalt

Drei männliche Klischee-Teenies (dargestellt von M. Cera, C. Mintz-Plasse und J. Hill, den man vielleicht aus dem etwas besseren Accepted kennt) haben wie üblich nur das andere Geschlecht im Kopf. Da sie – wie könnte es bei Hauptdarstellern eines Films anders sein – totale Außenseiter an ihrer Schule sind, bleibt ihnen nicht viel übrig als über das Ersehnte zu quasseln.

Doch als der sogar für diese Gruppe herausragend nerdige Fogell an einen gefälschten Ausweis kommt, sehen sie ihre ultimative Chance: Alkohol für die letzte Party vor dem Abschluss organisieren, damit dem sozialen Abseits entkommen und bei ihren jeweiligen Angebeteten landen (möglichst im Bett).

Selbstverständlich geht nichts glatt über die Bühne. Die Nacht der Party entwickelt sich zu einer Odyssee nach Alkohol…

Rezension

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